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17.04.11 - Wellington, Neuseeland

Noch einmal kamen wir am Mt. Cook vorbei, seines Zeichens h├Âchster Berg Neuseelands, und machten eine tolle Wanderung zum Gletschersee, in welchem sich Eisberge beachtlicher Gr├Âsse d├╝mpelten. Dann liessen wir das trockene und teilweise windumtoste Zentrum der S├╝dinsel hinter uns und st├╝rzten uns in die Fluten der Westk├╝ste. Es regnete solche Sturzb├Ąche, dass es zum Gl├╝ck nur f├╝r zwei Tage reichte und die restliche Zeit eitel Sonnenschein herrschte.
Vom Regenwald aus blickte man auf das herrlich verschneite Gebirgspanorama der S├╝dalpen und innert bloss ein paar Velominuten wechselte die Umgebung von sattgr├╝nen Farnw├Ąldern zu einer massiven Landschaft aus Eis und Ger├Âll. Absolut faszinierend! Wir beendeten unsere Tour durch die wundersch├Âne und verkehrsarme S├╝dinsel mit einer weiteren Wanderung im Abel Tasman Nationalpark und einer fantastischen mehrt├Ątigen Tour in die verzweigten und h├╝geligen Marlborough Sounds.
Nach so viel Schweiss g├Ânnten wir uns in Blenheim eine gem├╝tliche Sonntagsspazierfahrt entlang der exzellenten Weing├╝ter. Die Reben waren bereits herbstlich gef├Ąrbt und die Ernte in vollem Gang. Wir probierten uns durch die ganze Palette - Sauvignon Blanc, Chardonnay, Riesling, Pinot und Co. - f├╝r einmal aus richtigen Gl├Ąsern und nicht wie ├╝blich aus unseren Chromstahlbechern. Die j├Ąhrliche Weinquote w├Ąre somit bereits ├╝berschritten...
Mit der F├Ąhre setzten wir auf die Nordinsel ├╝ber und sind nun in Neuseelands lebendiger und multikultureller (vor allem, was die Cuisine betrifft :-) Hauptstadt. Jetzt bleibt uns noch fast ein ganzer Monat, um die Nordinsel abzurasen und uns zu ├╝berlegen, wie und wo es mit unserer Reise weitergeht. Stay tuned!

Lake Matheson mit Mt. Cook im Hintergrund
Silberfarn
Lake Paringa bei Sonnenaufgang
Genialer Blick auf den Franz Josef Gletscher
Oamaru Town
Einer der vielen kreativen Zńune
Tageswanderung im Abel Tasman Nationalpark
Queen Charlotte Track um Marlborough Sound
Marlborough Sound
Weingebiet um Blenheim

12.03.11 - Dunedin, Neuseeland

Kaum waren wir die ersten Kilometer in Neuseeland unterwegs, hatten wir uns bereits in Land und Leute verliebt. Alles ein bisschen heile Welt hier, auf den ersten Blick. Freundlich, friedlich, sonnig. Jippie, es ist wieder Sandalenwetter!
In Dunedin wurden wir herzlich von Freunden aufgenommen und machten uns auch schon bald auf den Weg gegen Westen f├╝r den Central Otago Rail Trail (welcher zum Veloweg umfunktioniert wurde). Die Landschaft war grossartig und bei all den Rindern, Schafen und Rehen auf den endlosen Weiden, lief einem bereits am fr├╝hen Nachmittag das Wasser im Munde zusammen. Abhilfe dazu schaffte dann jeweils das BBQ auf dem Campingplatz :-P
Jetzt sind wir ein wenig im Zickzack auf der S├╝dinsel unterwegs und ├╝berlegen uns bereits, ob unser Dreimonatsvisum wohl reicht f├╝r all das, was dieses wunderbare Land zu bieten hat und wir sehen m├Âchten... Bis jetzt war es es absolut fantastisch und selbst das ber├╝chtigt unberechenbare Wetter hielt sich mit Regeng├╝ssen mehrheitlich zur├╝ck. Gut, die Westk├╝ste steht uns noch bevor :-S
Aber vorderhand machen wir noch einen kleinen Loop um die S├╝dk├╝ste und dann ├╝ber die Voralpen zur├╝ck nach Wanaka. Seel├Âwen rekeln sich am Strand, Pinguine staksen ├╝ber die Felsen, Hasen hoppeln durch die B├╝sche und V├Âgel zwitschern von den Zweigen. Herrlich - Natur pur! Jeden Tag erfinden wir neue Superlative, um die Umgebung und das Geschehen um uns herum zu beschreiben! Uns gef├Ąlltĺs riesig!

PS: Einziger Makel bis jetzt: Die Kiwi Fr├╝chte aus dem Supermarkt kommen aus den USA! Frechheit!

On the road in NZ
Morgenstimmung Mt. Cook Nationalpark
Auf dem Weg zum Lake Mavora
Atemberaubende Landschaft beim Lake Wanaka
Auf Wanderschaft beim Mt. Cook
Strand bei Dunedin
Seel÷wen am rumturteln
Gelbaugpinguin bei Sandfly Bay
Alltagsleben in NZ
Gr÷ssenwahn!

12.02.11 - Seoul, Korea

Yep, es war kalt. Sehr sogar. Die erste Woche in Korea waren wir auch prompt in eine Art Winterschlaf verfallen. Es gab viel zu verarbeiten von den vorangehenden Monaten, die wir in Japan verbracht hatten - in positivem Sinne.
Eines sch├Ânen Tages rissen wir uns doch noch los und radelten der S├╝dk├╝ste entlang. Abgesehen von ein paar Autobahn-Etappen war es recht angenehm. Und abgesehen von den eisigen Temperaturen nat├╝rlich ;-) Als es weiter s├╝dlich nicht mehr ging, setzten wir per F├Ąhre auf Koreas Ferieninsel Nr. 1 ├╝ber: Jeju-do. Dieses kleine Eiland, welches wir in ein paar Tagen umrundeten, bescherte uns fr├Âhliche Winterferien mit luftiger Meeresbrise. Wir widerstanden der Versuchung, in die erfrischenden Fluten zu springen - dies ├╝berliessen wir den alten Frauen, welche hier freitauchend nach Meeresbewohnern jagen. Stattdessen machten wir einen Spaziergang durch den weltl├Ąngsten Lavatunnel. Nicht viel w├Ąrmer, daf├╝r trocken :-)
Dank den lausigen Wetterprognosen begruben wir die Idee, nach Seoul hoch zu radeln und bestiegen stattdessen widerwillig die F├Ąhre direkt in die Hauptstadt. Dies liess und daf├╝r etwas mehr Zeit, Koreas Sehensw├╝rdigkeiten anderweitig abzuklappern und vor allem, um die herrliche nationale Cuisine in vollen Z├╝gen zu geniessen!
Auch wenn es ein kurzer Ausflug in diesem Land wurde war es definitiv den Effort wert. Aber ein anderes Mal w├╝rden wir wohl nicht im k├Ąltesten Winter seit vier Dekaden nach Korea reisen... Morgen geht es ein paar Breitengrade runter: Nach Neuseeland! Summertime - gĺday Kiwis!

Busan: Willkommen im bitterkalten SŘdkorea!
Tempeleingang in Busan
Wo sind wir hier bloss gelandet...
Zum GlŘck handelt es sich hier nur um eine rituelle Waschung
Auf dem Weg nach Jeju Island
Meet the locals
Ssambab Schlemmfest in Gyeongju
Traditionelles Haus in Jeoungeu
Die letzten KM vor Seoul
Seoul Downtown

08.01.11 - Fukuoka, Kyushu/Japan

Sayonara Japan - Annyeong haseyo Korea! Die letzten paar Wochen in Japan flogen nur so dahin. Und pl├Âtzlich fanden wir uns auf der F├Ąhre, welche uns von Fukuoka in Kyushu nach S├╝dkorea brachte.
Tempel und Schreine beherrschten unser Dasein in und um Kyoto und wir latschten bestimmt einen Zentimeter Gummisohle durch. Danach ging es via einen kurzen Abstecher in Shikoku ├╝ber die ber├╝hmten sieben Br├╝cken wieder zur├╝ck nach Honshu. Nur, um kurz nach Hiroshima zu radeln und dann wieder per F├Ąhre zur├╝ck nach Shikoku zu gelangen. Wir wollten schnellstm├Âglich nach Kyushu, der s├╝dlichsten der grossen Inseln Japans, denn der Winter hat uns schnell eingeholt.
Gesagt getan und nach einigen Abk├╝rzungen erreichten wir Beppu - die B├Ąderstadt der vulkanisch aktiven Inseln. Es zischte und dampfte aus dem Boden und wir genossen ein paar Wohlf├╝hl- und Spa-Tage. Derweil Frau Holle aus dem Vollen sch├Âpfte und uns den Weg abschnitt. Was f├╝r eine Entt├Ąuschung - wir hatten uns so auf die Rundreise auf dem äklimatisch moderatenô Kyushu gefreut! Egal wie wir die Route auch umplanen wollten - Schneetreiben und Eisregen empfinden wir selbst in ämoderatenô Mengen als ├╝berdosis. Vor allem ohne Schneekettenů
Keine Besserung in Sicht - also wohl oder ├╝bel vorzeitiges Abschied nehmen von Japan. Nicht, dass die Aussichten in Korea besser w├Ąren - im Gegenteil - aber wenn wir schon in der N├Ąhe sind wollen wir uns das Kimchi-Land doch nicht entgehen lassen! See you there!

P.S. Ein riesengrosses Dankesch├Ân an all unsere grossz├╝gigen Freunde, die uns w├Ąhrend unseres Aufenthaltes in Japan bedingungslos die T├╝ren zu ihrem Daheim ge├Âffnet haben! Ihr habt unseren Besuch wirklich zu etwas Besonderem gemacht. Was f├╝r eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung!

13.12.10 - Osaka, Japan

Konitschiwa! Den n├Ârdlichen Teil Honschus ├╝bersprangen wir witterungsbedingt mit der F├Ąhre und starteten von Sendai aus in die Berge. Den geplanten Loop ├╝ber die Japanischen Alpen und Nagano allerdings k├╝rzten wir etwas ab. Irgendwie haben wirĺs nicht mehr so mit Schneetreiben und eiskalten Temperaturen...
Auf und ab ging es ├╝ber kleine P├Ąsse, durch in tollen Herbstfarben leuchtende W├Ąlder, durch kleinere und gr├Âssere Ortschaften, entlang von kristallklaren Gebirgsb├Ąchen und ├╝ber breite Fl├╝sse. Scheue Hirsche hoppelten am Strassenrand davon, hungrige F├╝chse schlichen des Nachts ums Zelt und einmal entdeckten wir sogar einen äkleinenô Braunb├Ąren in der Abendd├Ąmmerung. Ihr seht - Radreisen wie aus dem Bilderbuch.
Bilderbuchwetter dann allerdings nicht unbedingt am Fuji, denn der Vulkan empfing uns mit einem weiteren Tag Dauerregen. Nach einigen Tagen liess er sich dann aber doch noch blicken und gab den Blick auf den m├Ąchtigen Fuji-san frei. Von da war es nur noch einen Katzensprung nach Tokyo wo wir erfahrungsgem├Ąss, wenn immer in einer City, eine ganze Weile h├Ąngenblieben. Unglaublich, wie vielf├Ąltig die gr├Âsste Metropolis der Welt ist. Ein faszinierender Mix aus Tradition und Moderne - wie eigentlich ganz Japan.
Nun gehtĺs runter nach Kyoto und dann weiter zu den s├╝dlicheren Inseln Schikoku und Kyuschu. Eine sch├Âne Adventszeit w├╝nschen wir euch allen - esst bitte eine Menge Weihnachtsguetzli f├╝r uns!

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17.11.11 Geraldton, Australien

Westaustralien - das ist Natur pur. Und zwar in scheinbar endlosen Dimensionen sogar! Nicht nur ...
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"Tolerance is the virtue of a man without convictions."

"Toleranz ist die Tugend eines Menschen ohne Vorurteile."

G.K. Chesterton



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