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15.05.09 - Al Ain, UAE

Für einmal waren wir recht schnell unterwegs! Wir schafften es durch zwei Länder in nicht einmal zwei Monaten und sind nun bereits seit geraumer Zeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In Muskat blieben wir eine Woche hängen, und dies obwohl die Altstadt nicht ganz dem entsprach, was wir uns darunter vorgestellt hatten. Es ist alles ziemlich modern in Oman, herausgeputzt und von dem arabischen Flair ist nicht mehr allzu viel zu spüren. Aber die Welt dreht sich eben auch hier... und schliesslich hat der westliche Einfluss ja auch so seine Vorzüge - wie klimatisierte Shoppingcenter und kühles Bier ;-)
Wir radelten ein paar hundert Kilometer bis zur Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und machten es uns erstmal eine Weile in der netten Oasenstadt Al Ain gemütlich während wir Papierkram für unsere Weiterreise organisierten. Dann ging es weiter nach Abu Dhabi, eine Woche nervenaufreibender Visa-Marathon und weiter auf einen kurzen Abstecher nach Dubai. Die Turkmenen haben nun unseren Visum-Antrag glatt abgeschmettert - sollen sie doch bleiben, wo sie sind! Nur, wie kommen wir von Iran nach Usbekistan? Wir werden‘s sehen... Zwischenzeitlich haben wir unsere sieben Sachen wieder gepackt und sind startklar für eine kurze Radeltour durch die Wüste nach Sharjah von wo aus wir die Fähre über die Strasse von Hormus nehmen wollen. Also tschüss bis zum nächsten Telegramm, hoffentlich aus Iran!

07.04.09 - Adam, Oman

Es fiel uns wirklich nicht leicht, uns von Sana'a zu trennen, von den fröhlichen Angestellten vom Hotel, von den herzlichen Menschen in der Stadt. Noch dazu, dass wir den Osten des Landes wegen gesperrter Strassen und der Sicherheit zuliebe schweren Herzens links liegen lassen mussten und stattdessen bis fast an die Grenze nach Oman flogen. Da aber - endlich - liessen wir unser Tandem nach über anderthalb Jahren wieder aus der Kiste und sattelten unser Long Vehicle. Long und vor allem unglaublich schwer kam es uns dann auch vor, als wir nach einer herrlichen Fahrt entlang der Küste die ersten Hügel raufkrochen. Aber schliesslich rostete ja auch nicht bloss unser Radel vor sich hin in letzter Zeit... Nach ein paar Tagen überquerten wir bereits die Grenze in den Oman. In Salalah gönnten wir uns ein paar Tage Pause, bevor wir zur Wüstentour Richtung Norden ansetzten. Es war unglaublich heiss als wir durch die unendliche Weite aus Sand und Stein flitzten (und je nach Wind, krochen) aber die Nächte, mitten im Nirgendwo unter prächtigem Sternenhimmel entschädigten für die sengende Mittagshitze. Nun sind wir in Adam, die Wüste liegt hinter uns, wir haben nun Schweiss und Staub von uns gewaschen und steuern auf Muskat zu. Cheerio!

16.03.09 - Sana'a, Yemen

Die paar Wochen daheim bei lieben Freunden und Familie vergingen wie im Flug und die Lozärner Fasnacht vertrieb nicht nur den Winter, sondern auch uns beide wieder aus der Bequemlichkeit und Geborgenheit der Heimat.
Wir sind jetzt zehn Tage in Yemen, und es fühlt sich an, als wären wir in einer anderen Welt. Wir haben bereits so viel gesehen und erlebt, man könnte Bände damit füllen, geschweige denn Speicherkarten... Wir absorbieren die Umgebung wie ausgetrocknete Schwämme! Stundenlang schlendern wir durch die Häuserschluchten und Gassen der Altstadt von Sana'a, bleiben stehen, lauschen, riechen, beobachten und bestaunen das bunte Treiben der Menschen. Frauen in ihrem Hidschab, der nur einen Schlitz für die Augen offen lässt, Männer, ebenfalls in traditioneller Kleidung und mit einem Jambia (Dolch) "bewaffnet", Tee trinkend, Qat kauend, referierend, auf dem Töff vorbeisausend,... Kurz: Wir sind überwältigt von den Eindrücken und der Liebenswürdigkeit und Offenheit der Yemeniten, überall werden wir herzlich willkommen geheissen.
Fünf Tage waren wir auf einer Tour im Westen des Landes und sind gestern wieder um tausend Eindrücke reicher in die Hauptstadt zurückgekommen. Und heute Morgen erfuhren wir von dem feigen Terroranschlag im Osten des Landes. Wir sind traurig und wütend, denn diese Grausamkeit steht diametral zur Gutherzigkeit der Bevölkerung.

15.01.09 - Singapur

Changi Airport Singapore, warten auf den Flug in die Schweiz - einchecken so ganz ohne Tandem kann ja sooo einfach sein ;-) Nach anderthalb Jahren Singapur, heisst es Abschied nehmen von der Garden City am Äquator, der kleinen Grossstadt, die für uns ein zweites Zuhause wurde. Wie üblich etwas später als ursprünglich geplant setzen wir den zweiten Teil unserer Reise fort und machen vorerst mal einen kurzen Abstecher in die Heimat. Mit gemischten Gefühlen schauen wir dem Temperatursturz von 30 Grad entgegen, Schnee und kalten Nasenspitzen - wir haben schon mal unsere Mützen und Handschuche ausgegraben... See you soon!

22.04.08 - singapur

unglaublich - je mehr freizeit man hat, desto (schreib-)fauler wird man. es ist nun bereits frühling (in anderen teilen der welt zumindest) und wir sind noch immer im netten singapur. das geplante halbe jahr vor ort droht sich mal wieder ziemlich in die länge zu ziehen. aber wir haben ja eigentlich nix zu pressieren und geniessen vorderhand noch ein bisschen das grossstadtleben in den tropen. wir haben vorsichtshalber mal das datum aus unserem "stopover singapore" entfernt, denn es sieht eher danach aus, dass wir dieses jahr nicht von hier loskommen... unser bed & breakfast nimmt also ab sofort wieder buchungen entgegen ;-) allerdings können wir keine rundumbetreuung mehr anbieten, da patrizia im mai ihren neuen job antritt. was wir sonst noch so treiben? letzte woche waren wir in bali an einem hochzeitsfest, nächste woche geht's für ein paar tage auf ein tauchboot - man gönnt sich ja sonst nichts - schliesslich ist die regenzeit nun endlich vorbei. und letztendlich wart ihr ja auch skifahren und an der fasnacht und durftet erst noch schweizer osterhasen-schoggi spachteln! also, hebed's guet und bis bald mal wieder. p & b
p.s. was treibt ihr eigentlich so?

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17.11.11 Geraldton, Australien

Westaustralien – das ist Natur pur. Und zwar in scheinbar endlosen Dimensionen sogar! Nicht nur ...
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"It is not how much we have, but how much we enjoy, that makes happiness."

"Nicht, was wir besitzen, sondern wie viel geniessen, macht glücklich."

Charles Haddon Spurgeon



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